Aus-/Weiterbildung

Die Augenoptik steht im Zentrum

Hauptziel des AOVS Augenoptik Verbandes Schweiz ist die zukunftsgerichtete Gestaltung und Förderung der Aus- und Weiterbildung in der Branche. Der AOVS strebt dabei eine intensive Zusammenarbeit mit Wirtschaftsorganisationen, Berufsverbänden und Forschungsstellen im In- und Ausland an.

Das entsprechende Aus- und Weiterbildungskonzept muss die Bedürfnisse der Augenoptik-Fachgeschäfte abbilden; nur auf diese Weise können wir dafür sorgen, dass die Branche auch morgen über genügend, bestens ausgebildete Fachkräfte verfügt.

Der AOVS setzt seine Schwerpunkte in der Augenoptik; das Geschäftsfeld der Optometrie unterstützt der AOVS und versteht es als Ergänzung dazu.

Investitionen in die «richtige» berufliche Grundbildung

Der AOVS will die Ausbildung zum/zur Augenoptiker/in EFZ attraktiv und zukunftsgerichtet gestalten, um Schülerinnen und Schüler für die Branche zu gewinnen und – heute aktueller denn je – nach erfolgter beruflicher Grundbildung die Ausgebildeten auch in der Branche zu halten. Die laufende Totalrevision der beruflichen Grundbildung Augenoptiker/-in EFZ und Verkürzung der Lehre auf drei Jahre sind Schritte in die richtige Richtung.

Der AOVS engagiert sich für kohärente Ausbildungslaufbahnen in der Augenoptik; weiter führende Ausbildungen müssen nahtlos ineinandergreifen. Der AOVS will auf diese Weise allen jungen Fachkräften in der Branche echte Perspektiven bieten.

Der AOVS setzt sich dafür ein, dass gleichwertige (ausländische) Ausbildungen in der Schweiz auch als gleichwertig anerkannt werden.

AOVS für ein Angebot im Bereich der höheren Berufsbildung

Die Branche der Optometrie und der Augenoptik kennt heute zwei Bildungsmassnahmen: Eine vierjährige, bald dreijährige berufliche Grundbildung zum/zur Augenoptiker/in EFZ und einen dreijährigen Studiengang an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW zum Bachelor of Science FHNW in Optometrie. Die Branche der Optometrie und der Augenoptik ist dringend auf eine dritte Bildungsmassnahme im Bereich der Höheren Berufsbildung angewiesen: Sie braucht (erneut) eine höhere Fachprüfung HFP, deren Absolventen refraktionieren und Kontaktlinsen anpassen und einen Betrieb in eigener fachlicher Verantwortung führen können. Warum?

Das Argumentarium steht untenstehend zum Download zur Verfügung:


Der AOVS hat vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) am 2. Oktober 2017 grünes Licht für ein Projekt zur Erarbeitung eines Diploms im Bereich Augenoptik erhalten (höhere Fachprüfung HFP). Das entsprechende Qualifikationsprofil «Expertin/Experte in Augenoptik mit eidgenössischem Diplom» sowie ergänzende Ausführungen in Sachen Kompetenzen und Bedarf wurden mit Brief vom 30. Januar 2019 beim SBFI eingegeben. Am 7. Juli 2020 erfolgte schliesslich – nach eingehender juristischer Prüfung durch den SBFI-internen Rechtsdienst – die Ausschreibung der Prüfungsordnung im Bundesblatt.

Auf die Ausschreibung im Bundesblatt sind (leider!) vier Einsprachen eingegangen (vom Verband OptikSchweiz, vom Berufsverband für Fortbildung SBAO, von der Fachhochschule Nordwestschweiz [Institut für Optometrie] und vom Umbria Club [Optometry]), welche der AOVS mit Brief vom 10. November 2020 entgegnet hat. Die Sache ist aktuell beim SBFI hängig.

News

Ende Juni 2020 wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der brancheninternen Anhörung durch Dr. phil. Gregor Thurnherr, Geschäftsführer und Leiter…

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